Ein Stern ist schon viel zu viel
Ein Stern ist schon viel zu viel.
Angefangen hatte es damit, dass ich trotz eines Dauerrezepts im letzten Jahr jedes Quartal ein neues einreichen musste. Dann hieß es, ab Januar nur noch jedes halbe Jahr, und schon fragte man Ende Februar nach einem neuen.
Im April/Mai bemerkte ich, dass ich die Hosen, die ich bei Ontex mit teuer Geld zuzahlen muss, beim Discounter billiger und in besserer Qualität bekomme.
Ende Mai wurden wieder ein Haufen Papiere an mich als auch an meinen Vater verschickt und es hieß wieder, neue Papiere ausfüllen und wieder ein Rezept einreichen – ich fragte: Wofür? Ich hatte doch schon vor 5 Monaten eines zugeschickt.
Am 30.06. kündigte ich telefonisch und schickte anschließend noch per Einwurfeinschreiben die Kündigung per Post nach.
Ganze 7 Wochen hörte ich nichts – keine Bestätigung der Kündigung, wie in meiner Nachricht erbeten, nichts.
Stattdessen stellte der DPB-Bote ein riesiges Paket unten im Treppenflur ab, das ich kaum in den ersten Stock bekam.
Ein Blick auf mein Konto zeigte: Sie hatte 2 Tage zuvor auch das Konto von mir belastet. Ich habe natürlich sofort das Geld zurückgeholt und die Firma per Mail angeschrieben, weil man ja telefonisch niemanden erreicht. Das war vor 3 Wochen – seitdem steht das riesige Paket in der Diele meiner 38 m³ Wohnung und versperrt mir den wenigen Platz, den ich habe.
Vor 3 Tagen habe ich auch für meinen Vater alles per Mail gekündigt – natürlich gibt es da bis heute keine Antwort.
Und während ich hier schreibe, liegt das Telefon neben mir auf Lautsprecher und seit 1:15 Stunden geht keiner dran. Aber ich bleibe dran – denn heute Morgen war nur der Besetztton zu hören und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass mich da jemand anruft, dass hatten sie schon im Februar nicht gemacht gehabt.
Ich frage mich, wieso meine Krankenkasse (AOK) so ein Unternehmen empfiehlt.
Einfach nur unterirdisch der Kundenservice.







