Ich nutze Mydrop schon sehr lange
Ich nutze Mydrop schon sehr lange. Aus persönlichen Gründen lag das Ganze bei mir allerdings eine ganze Weile ziemlich brach.
Als ich jetzt wieder richtig mit meinen Social-Media-Kanälen starten wollte, musste ich einige abgelaufene Verbindungen aktualisieren – und genau da fing der Ärger an. Sobald ich bei meinem 10. Profil angekommen war, wurde ich beim Versuch, eine bestehende Verbindung zu erneuern immer wieder auf die Upgrade-Seite geschickt.
Gleichzeitig stellte ich fest, dass mein Starter-Tarif auf insgesamt 10 Social Profiles bei 3 Brands begrenzt war. Früher hatte ich deutlich mehr Profile verbunden und war an dieser Grenze nie hängen geblieben.
Das hat mich ehrlich gesagt ziemlich geärgert. Auch das Verhältnis fand ich nicht wirklich stimmig: Wenn ein Tarif mehrere Brands beinhaltet, aber insgesamt nur 10 Social Profiles, sind die sehr schnell aufgebraucht. Drei Marken auf mehreren Social-Media-Plattformen sinnvoll abzubilden, wird damit schwierig.
Ich war tatsächlich so weit, dass ich mich nach Alternativen umschaute, eine davon bereits eingerichtet und getestet habe und mein Mydrop-Abo sogar schon gekündigt hatte.
Dann dachte ich mir aber: Bevor ich einfach gehe, schreibe ich dem Support.
Zum einen wegen des Fehlers beim Aktualisieren der bestehenden Verbindungen, zum anderen wollte ich wissen, warum ich früher mehr Profile nutzen konnte und jetzt plötzlich bei 10 Schluss war.
Was danach passiert ist, hat mich wirklich überrascht.
Ich bekam sehr schnell eine persönliche und konkrete Antwort – keine Standardantwort, bei der man nach zwei Sätzen merkt, dass das eigentliche Anliegen gar nicht gelesen wurde.
Der Fehler beim erneuten Verbinden wurde geprüft, als Bug erkannt und praktisch sofort behoben. Auch beim Profil-Limit wurde offen erklärt, was passiert war: Das Limit hatte zwar bestanden, war früher technisch aber gar nicht kontrolliert worden. Dass es dann plötzlich ohne vorherige Information durchgesetzt wurde, wurde ebenfalls offen als Fehler eingeräumt.
Als erste Lösung bekam ich ein wirklich gutes Angebot für den Pro-Tarif mit 30 Social Profiles und 10 Brands.
Ich habe daraufhin noch einmal zurückgeschrieben, dass mein eigentliches Problem gar nicht die Anzahl der Brands ist. Ich brauche nicht mehr Marken – ich brauche genügend Social Profiles, um meine vorhandenen Marken sinnvoll auf den verschiedenen Plattformen abbilden zu können.
Daraufhin wurde tatsächlich noch einmal intern nachgerechnet.
Das Ergebnis: Mydrop hat das Verhältnis von Brands und Social Profiles grundsätzlich überprüft und die Limits für alle Kunden geändert.
Der Starter-Tarif hat jetzt 25 Social Profiles und 10 Brands statt vorher 10 Profiles und 3 Brands. Auch der Pro-Tarif wurde deutlich erweitert.
Damit hatte ich ehrlich gesagt nicht gerechnet.
Weil der Austausch so angenehm und unkompliziert war, habe ich anschließend – schon fast ein bisschen frech :-) – noch gefragt, ob Bluesky vielleicht irgendwann als Plattform geplant sei. Ich hatte mir dort gerade Accounts für meine Marken reserviert.
Wenige Tage später bekam ich die Nachricht: Bluesky ist jetzt in Mydrop integriert.
Ich hatte mein Abonnement wegen des ursprünglichen Ärgers zwischenzeitlich bereits gekündigt. Nach dieser Reaktion habe ich die Kündigung wieder aufgehoben.
Fehler können passieren. Für mich zeigt sich guter Kundenservice vor allem darin, wie ein Unternehmen anschließend damit umgeht. Hier wurde mein Anliegen tatsächlich gelesen, sehr schnell reagiert, offen kommuniziert und nicht nur freundlich auf Kundenfeedback geantwortet, sondern tatsächlich etwas verändert.
Und vielleicht sagt das am meisten darüber aus, wie positiv mich diese Erfahrung überrascht hat: Ich habe mich für diese Bewertung extra bei Trustpilot angemeldet. Ich habe bisher noch nie eine Bewertung geschrieben.
Aber in diesem Fall wollte ich es wirklich tun.

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